VISIONÄRE ARCHITEKTUR
IM EINKLANG MIT DER NATUR

Casa Brutale Teaser

Casa Brutale by Laertis Antonios Ando Vassiliou & Pantelis Kampouropoulos //

Konzept

Nachhaltigkeit ist kein Schlagwort, sondern beinhaltet einen Paradigmenwechsel, der alle Lebensbereiche umfasst.
Visionäre Architekten und innovative Projektentwickler haben dies längst verstanden und präsentieren völlig neue, moderne und spektakuläre Konzepte für nachhaltiges Bauen im Lebens- und Arbeitsbereich.

 

Häuser, die nicht nur in der Natur stehen, sondern auch mit ihr im Einklang sind, erfahren immer mehr Popularität und Aufmerksamkeit. Innovative Häuser werden mit erneuerbaren, nachhaltigen Materialien errichtet und ausgestattet und verfügen über eine eigene Energie- und Wasserversorgung. Teilweise bis zu 98 % recyclebar, folgen die Konzepte einem der Natur nachempfundenen Materialkreislauf, der keinen Abfall entstehen lässt (Cradle to Cradle). Die direkte Interaktion mit der Natur steht hier deutlich im Fokus. Aus der Kraft und Schönheit der Natur schöpfen und das, ohne ihr zu schaden – wir stellen Ihnen vier spektakuläre Hauskonzepte vor, die im außergewöhnlichen Einklang mit der Natur stehen, hängen, umhüllt sind oder schwimmen.

 

Rafflesia House by Zoka Zola

Zero Energy House in der tropischen Zone, Kuala Lumpur. Gewinner der Bird Island Competition 2007.

Dieses Konzept ist im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs (Thema: Zero Energy Housing) entstanden. Thema war, Häuser zu erschaffen, die sich in Harmonie mit der Umwelt befinden, aus erneuerbaren/recyclebaren Materialien bestehen und ihren eigenen Energiehaushalt und wiederverwendbaren Wasserkreislauf haben. Das Rafflesia House ist eine perfekte Mischung aus der Verbindung zur Natur und dem Schutz vor der Natur (Pflanzen, Regen, Tiere, Sonne, Wind, Temperatureinflüsse). Die benötigte Energie für das Haus stammt aus Photovoltaik-Anlagen, die 92 % des Daches einnehmen. Es ist an den Ort und seine natürlichen Gegebenheiten angepasst. Um den Wind bei offenen Türen und Fenstern abzufangen, ist das Gebäude auf einer Seite höher als auf der entgegengesetzten Seite. Der Luftraum zwischen dem oberen und unteren Dach isoliert das Innere vor der Hitze.

 

Rafflesia House by Zoka Zola //

Konzept


Cliff House by Modscape
Australien, 2014

Cliff House ist die theoretische Antwort von Modscape Concept für Kunden, die Bebauungskonzepte für extreme Grundstücke an der Küste Australiens anfragen. Die am Stein klettende Art des Hauses ist angelehnt an Seepocken, die sich an Booten festgesetzt haben. Das Cliff House soll eine natürliche Erweiterung der Klippe bilden und die Verbindung zum Meer herstellen. Die einzige vertikale Verbindung zum Land besteht über den Carport. Man gelangt über einen Fahrstuhl in die unteren vier Etagen, in denen sich Wohnzimmer, Küche, drei Schlafzimmer, Badezimmer und im untersten Geschoss ein Spa und eine kleine Grillecke befinden. Modscape Concept arbeitet nach vier Prinzipien der Nachhaltigkeit: Design, Material, System und Betrieb/Arbeitsgang. Die Häuser sind nach Nachhaltigkeitsprinzipien konzipiert, die durch einen minimalen Einsatz natürlicher Ressourcen die Belastung der Umwelt vermeiden, laufende Kosten senken (Wasserrecycling, Sammeln von Regenwasser) und durch passives Kühlen und Heizen ein angenehmes Raumklima gewährleisten.

 

Cliff House by Modscape //

Konzept


Casa Brutale by Open Platform for Architecture

Griechenland, 2015

 

Casa Brutale heißt ein in eine Klippe integriertes Hauskonzept mit großartigem Meerblick aus dem Inneren und einem Pool auf dem Dach. Das Konzept wurde vom griechischen Architektenduo Laertis Antonios Ando Vassiliou und Pantelis Kampouropoulos von OPA für die ägäische Küste entwickelt.
Casa Brutale ist die geometrische Definition der Klippe und wird in diese hineingehauen. Wie es schon die alten Lykier taten, die Kornkammern oder Wohnzimmer in den Fels hineinbauten.
Das Casa Brutale ist nur über den Eingang an der Erdoberfläche nach unten zu erschließen. Ein Infinity-Pool mit Glasboden bildet das Dach des Hauses und bietet so einen spektakulären Blick auf das Meer, bis in den Himmel hinein.
Die Innenausstattung ist klar, konsequent geplant und auf das Nötigste begrenzt. Es werden einfache, ursprüngliche Materialien wie Holz, Glas und Beton genutzt. Die Isolation des Casa Brutale findet durch die Erde statt. Das Hauskonzept ist zwar ein brutaler „Einschnitt“ in die Natur, doch man zieht sich in ihn zurück und beschränkt sich auf Fels und Wasser.
Inspirieren ließen sich die Architekten von der Villa Malaparte auf Capri, die vom Architekten Adalberto Libera 1930 für den Schriftsteller Curzio Malaparte als Einbau in einen Felsen geplant wurde. Sie erlangte Weltruhm über den Jean-Luc-Godard-Film „Die Verachtung“ mit Brigitte Bardot und Michel Piccoli in den Hauptrollen.

 

Casa Brutale by Laertis Antonios Ando Vassiliou & Pantelis Kampouropoulos //

Konzept


WaterNest 100 by Giancarlo Zema

London, 2015

WaterNest 100 ist das ökologische Konzept für ein schwimmendes Haus, das von Giancarlo Zema auf einer Fläche von 100 m² mit einer Höhe von 4 Metern sowie einem Durchmesser von 12 m designt wurde. Das Haus ist zu 98 % wieder recyclebar, da die Baumaterialien alle nachhaltig und wiederverwendbar sind. Die Energie gewinnt das Haus durch 60 m2 amorphe Photovoltaikplatten auf dem Dach. Große Fenster und Terrassen schaffen die Verbindung zur Natur und erlauben fantastische Blicke über das Wasser. Raumaufteilung und Einrichtung sind nach individuellen Wünschen gestaltbar. Zur Wahl stehen hochwertige Möbel, produziert aus nachhaltigem Material, die alle Wünsche des wertorientierten, nachhaltigen Lifestyles erfüllen.
Über eine App sind die Haussysteme steuerbar. Die Einrichtung des Hauses kann Wohnzimmer, Küche, Essbereich, Badezimmer, Schlafzimmer sowie zwei Terrassen umfassen. WaterNest 100 kann jedoch auch als Büro, Ausstellung, Shop, Bar oder Restaurant gestaltet und genutzt werden. Das Floating House findet seinen Platz an ruhigen Gewässern und ist perfekt für alle Menschen, die unabhängig und in Harmonie mit der Natur leben und arbeiten möchten.

 

WaterNest 100 by Giancarlo Zema //

Konzept